Teamvertrag mit Konsequenzen

Jörg Schneider/Christian Karn. Mainz.
In der Bundesliga steht nach diesem siebten Spieltag die nächste Länderspielpause an. Den FSV Mainz 05 erwartet zuvor noch einmal eine ganz schwere Aufgabe. Kasper Hjulmand und dessen Mannschaft reisen zum aktuellen Tabellenzweiten. Vor dem Sonntagspiel (17.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach spricht Christoph Moritz im Interview mit der nullfünfMixedZone über sein Team, über dessen Findungsprozess, über Startelf- und Einwechselspieler und über taktische Abläufe, die der Kader unter dem neuen Trainer einübt.

Christoph Moritz

Geboren am 27. Januar 1990 in Düren,
187 cm, 78 kg.

Bisherige Vereine: Viktoria Arnoldsweiler (1994-06), Alemannia Aachen (2006-09),
FC Schalke 04 (2009-13), FSV Mainz 05
(seit 2013).

30 Bundesligaspiele (2 Tore), 1 DFB-Pokal-,
2 Europa-League-Spiele für Mainz 05.

DFB-Pokalsieger 2011 mit Schalke, deutscher U20- und U21-Nationalspieler.

Hallo Herr Moritz, die Mannschaft hat dieser Tage Fußballgolf gespielt. Wie war denn das?

Für einige war das relativ unbekannt. Aber ich kenne das von zuhause. Ich komme aus der Nähe von Düren und da haben wir mittlerweile zwei Fußballgolfanlagen, auf denen ich regelmäßig mit meinem Vater oder ein paar Freunden war. Hier war es ein bisschen anders. Ich hatte extra Kunstrasenschuhe mitgebracht, aber es gab echten Rasen, so dass wir mit Fußballschuhen auf die Anlage konnten. Es gab zwar nur neun Löcher und nicht die normalen 18, aber dafür teilweise sehr lange Bahnen. Wir werden auf jeden Fall noch einmal mit ein paar Jungs hinfahren.

Wer ist der Beste in dieser Disziplin?

Wir haben in Teams gespielt. Gewonnen haben die Außenverteidiger: Daniel Brosinski, Junior Diaz und Bene Saller. Mein Team mit Elkin und Baumi ist leider nur Zweiter geworden.

Was bringt so etwas?

Es war als Abwechslung gedacht. Wir haben einen Teamvertrag, der sich nach Punkten in der Bundesliga richtet. Der Trainer hat seinen Teil dazu beigetragen. Für eine bestimmte Punktzahl in den ersten Spielen wollte er sich etwas überlegen. Das hat er gestern mit einem Essen eingelöst.

Christoph Moritz: Der Teamgedanke ist in Mainz ausgeprägter als in manchen anderen Klubs. Foto: Jörg Schneider

Was ist ein Teamvertrag?

Wir hatten schon im letzten Jahr einen. Er besagt, dass wir aus einer bestimmten Anzahl von Spielen soundso viele Punkte holen wollen. Wir wollen es nicht öffentlich machen, weil sonst die Zeitungen ausrechnen, wie viele Punkte wir aus den nächsten Spielen noch brauchen.

Ist das mit einem Preis verbunden?

Nein, aber wir haben uns etwas überlegt für den Fall, dass wir das nicht einhalten können. Es hat schon eine Konsequenz.

Ihr habt viele neue Spieler, die verschiedene Sprachen sprechen. Wie findet so eine Mannschaft zusammen?

Im vergangenen Jahr sind ja fast nur deutsche Spieler dazugekommen, dieses Jahr kamen fast nur internationale Neuzugänge. Aber die meisten können Englisch. Und man sieht am Trainer, wie schnell man es schaffen kann, des Deutschen mächtig zu werden. Vielleicht ist nicht jeder so begabt, eine neue Sprache zu lernen, wie er, aber es ist kein Problem, sich miteinander zu unterhalten. Nicht alle sprechen schon fließend Deutsch, aber Jairo hat zum Beispiel dreimal wöchentlich Unterricht. Das ist auch wichtig, wenn man als Neuzugang irgendwo hinkommt, sich selbst so eine kleine Bürde aufzulegen und zu lernen.

Die Fußballbegriffe hat man wahrscheinlich sowieso schnell drauf.

Am Anfang kriegt man ein kleines Vokabelheft mit "dreh", "klatsch" und "Seitenwechsel" - das geht. Philipp Wollscheid spricht sogar spanisch und schafft es als Neuzugang, für die Spanier schon ein kleiner Fixpunkt zu sein. In der Hinsicht haben wir einen guten Dolmetscher bekommen.

Und das funktioniert dann. Man macht etwas zusammen...

Ja. Wir waren jetzt Fußballgolf spielen, haben abends noch Champions League gesehen - die Frequenz, in der wir mit der kompletten Mannschaft etwas unternehmen, ist hier schon relativ hoch. Das kannte ich von meinen vorherigen Stationen nicht. In Mainz ist es schon seit längerem so. Das steht ein bisschen für den Verein. Andere Vereine haben größere wirtschaftliche Möglichkeiten oder eine bessere Infrastruktur, da fehlt einem nichts. Wir müssen versuchen, mit Teamgeist ein paar Prozente mehr herauskitzeln.

Vielleicht ein paar Buddhas aufstellen...

Das ist halt die Philosophiefrage, wie sehr das etwas bringt.

Für die Außenbahn fehle ihm die Endgeschwindigkeit, sagt Christoph Moritz. Foto: Jörg SchneiderVielleicht lieber Schwellköpp'. Aber am besten ist es wahrscheinlich, wenn man keine Spiele verliert. Das ist immer gut.

Das ist immer gut für die Stimmung. Man sieht halt erst, wie intakt die Mannschaft ist, wenn eine Schwächeperiode kommt wie am Anfang der Saison. Im letzten Jahr hatten wir mal fünf oder sechs Spiele ohne Sieg. Wenn Misserfolg da ist, alles ein bisschen unruhiger ist, die Leute in der Mannschaft etwas unzufriedener sind, die elf, die die Spiele verlieren und die, die hintendran sind, ein bisschen anfangen zu knurren, das ist im Fußball ganz normal. In solchen Phasen ist es ganz entscheidend, Teamgeist zu haben. Nicht wenn man wie wir aus sechs Spielen für uns sehr ordentliche zehn Punkte holt.

Aber am besten ist es wohl, wenn das ineinander übergeht, wenn er sowieso da ist.

Wenn er sich nicht großartig verändert. Er soll nicht auf himmelhoch jauchzend umschlagen, wenn man mal eine gute Phase hat. Und in schlechten Phasen soll nicht jeden Tag jeder mit einem Sieben-Tage-Regenwetter-Gesicht zum Training kommen. Auch wenn man das Spiel am Wochenende verliert, ändert sich der Job unter der Woche nicht. Im Erfolgsfall sollte man nicht weniger arbeiten.

Ihr habt einen großen und guten Kader, glauben wir gesehen zu haben. Jetzt kommt die Situation, in der Ihr ein gutes Spiel macht, Sie persönlich auch, und im nächsten Spiel gilt eine andere Taktik, ein anderer Plan, und man ist trotzdem raus. Wie geht man damit um? Kann man das nachvollziehen, verstehen, gehört es auch zum Teamgeist, das eigene Ego hintendran zu stellen?

Das geht mit der Frage vorher einher. Auch das kann im Fußball passieren. Deswegen verpflichtet Christian Heidel in der Sommerpause meistens Neuzugänge, um für solche Fälle gewappnet zu sein, und versucht, dem Trainer 20 Spieler zur Verfügung zu stellen, mit denen er arbeiten kann. Wir sind 25 Spieler, dann sind mal fünf verletzt, und am Wochenende hat der Trainer hoffentlich genug Optionen für die Taktik, die er sich für den Gegner ausgedacht hat. Und wenn man ein ordentliches Spiel macht und trotzdem raus ist, ist es immer noch besser, als nach einem schlechten Spiel draußen zu sein. In dem Fall kann ich es gut nachvollziehen, weil man unter der Woche sieht, dass sich jeder den Hintern aufreißt, um zu spielen. Darum kann ich es auch nachvollziehen. Wenn ich spiele und jemand anderes, der für mich draußen bleibt, vor dem Spiel mit einem schlecht gelaunten Gesicht mir gegenüber sitzt, habe ich auch kein gutes Gefühl. Das ist umgekehrt genauso. Es gibt natürlich schönere Situationen als nach einem ordentlichen Spiel nur auf der Bank zu sitzen.

Ist man dann Fan Nummer eins?

Ja, alle, die draußen sitzen, freuen sich, wenn es ordentlich läuft. Und darauf, vielleicht noch reinzukommen. Das haben wir in den bisherigen Spielen ja auch gesehen, dass es teilweise unglaublich wichtig war, wie wir gewechselt haben. Nicht immer, manchmal hat man das Spiel ja schon vorher entschieden, aber in der 60. oder 70. Minute noch einmal frischen Wind reinzubringen... Jairo kommt gegen Dortmund rein und bereitet zwei Dinger vor. Das ist erst einmal ein glückliches Händchen vom Trainer, aber man sieht auch, wie ausschlaggebend die Leute auf der Bank sein können.

Was macht man eigentlich auf der Bank, bevor man zum Aufwärmen geschickt wird?

Sitzen. Das sind wahrscheinlich die besten Plätze, Bundesliga zu gucken, wenn keine Konferenz im Fernsehen läuft.

Mit schlauen Sprüchen?

Nein. Man weiß ja, wie es auf dem Platz ist. Dass es nicht immer so einfach ist, wie es manchmal aussieht.

Man sieht ja, wie das Spiel läuft. Was gut und was schlecht funktioniert. Wie sehr analysiert man als Ersatzspieler die Partie mit?

Wenn einem etwas auffällt... es gibt solche und solche Spieler. Die, die eher mit sich selbst beschäftigt sind, noch etwas trinken oder eine Banane essen und auf ihr eigenes Ding konzentriert sind, genauso auch die wie ich, die in der Halbzeit oder kurz vor dem Spiel nochmal ein bisschen abschalten. Aber man unterhält sich, hört Tipps, nicht nur von den Trainern. Es gibt einen Austausch zwischen denen auf der Bank und denen, die spielen.

Alltag am Bruchweg: Taktik-Training mit Passfolgen. Foto: Jörg SchneiderEine Frage zur Taktik. Der Trainer erzählt uns immer: Gegner tief: mehr passen - Gegner hoch: weniger passen, schnell durch die Linien, und wichtig sei die Position. Wie meint er das? Thomas Tuchel hat immer von Positionsdisziplin gesprochen, Verantwortung für die Position.

Das habe ich auch schon mal gehört... Am Anfang der Saison haben wir so gespielt: Wenn der Gegner einen Mittelfeldspieler zurückzieht, stehen wir mit einem Mann vor der Abwehr. Der einen Spieler bindet. Wenn drei Mann hinten stehen, kann es ja nicht passieren, dass drei sie anlaufen, sondern zwei. Dann gibt es den einen Mittelfeldspieler, der unseren Sechser pressen kann, der in der Viererkette steht, und nur noch einen im Normalfall, wenn der Gegner mit zwei zentralen Mittelfeldspielern spielt, der sich entscheiden muss: Geht er auf den, der relativ nahe dran steht, oder nicht? Mittlerweile stehen wir da mit zwei. Wenn er da hin geht, steht der Gegner im Normalfall hoch. Dann ist hinter diesem Mittelfeldspieler im Normalfall nur noch die Viererkette. Und da müsste ein Riesenraum sein, um durch die Linien zu spielen. Wenn der Mittelfeldspieler nicht kommt, dann ist der zentrale Mittelfeldspieler, der nicht in die Viererkette reingeht, frei. Dann steht der Gegner tief. Und die anderen Leute pressen nicht. Dann hat man Platz, sich im eigenen Raum den Ball zuzupassen.

Anfang der Saison - ist das in dem Fall die Bundesligasaison oder geht es um die Pokalspiele?

Es geht um die Vorbereitung. Da stand nur einer aus der Doppelsechs vor der Abwehr. Das ist mittlerweile so, dass teilweise der dritte da ist. Gegen Hoffenheim war es extrem, weil der Shinji nicht dabei war. Normalerweise hält der vorne die Position. Aber Filip Djuricic hat ja gespielt, wir haben quasi ohne Stürmer gespielt. Filip war noch tiefer, damit waren wir mit drei Leuten vor der Abwehr, die sich anbieten sollten. Das hat den Vorteil, dass man mehr Anspielstationen hat, wenn man hinten den Ball laufen lässt, aber wenn man einen Ball verliert, sind genug Leute dahinter, die ihn kriegen.

Vielleicht ist die Frage nach der Anfälligkeit für Gegentore in den ersten Spielen damit schon beantwortet... War das einfach ein Gewöhnungsprozess?

In den zwei Spielen, in denen wir extrem viele Tore bekommen haben, darf man erst einmal nicht außer Acht lassen, dass Fußball mit einer guten Portion Glück zu tun hat. Mit Zufällen. In diesen Spielen ist alles reingefallen, was in die Nähe des Kastens gegangen ist. In den letzten Spielen hatten wir immer das nötige Glück. Irgendjemand klärt auf der Linie, vorne machen wir ein Eiertor rein, da kommen so viele Sachen zusammen! In den ersten Spielen war nicht alles schlecht, was wir gemacht haben. Und durch die zehn Punkte ist jetzt nicht alles gut. Da ist noch einige Luft nach oben.

Aber die Organisation hat sich verändert.

Auf jeden Fall. Wir haben uns die Spiele noch einmal angesehen und schon gemerkt, was wir für kapitale Fehler gemacht haben. Wir haben Tore nach langen Bällen bekommen, die einmal verlängert wurden - das hat nichts mit einem neuen Trainer zu tun, sondern wir haben schlecht gestanden. Und es war zu einfach, so ein Tor zu bekommen. Das musste angesprochen werden. Seitdem haben wir so ein Tor auch nicht mehr bekommen. Wenn jetzt ein langer Ball kommt, geht einer hin und die drei anderen kippen dahinter ab. Im Normalfall sollte dann nichts passieren. Aber es kann im Fußball immer dazu kommen, dass zum Beispiel ein Anthony Modeste den Ball verlängert, der fällt dem Volland irgendwie auf die Brust und der ist im vollen Tempo - dann steht er alleine vor der Kiste. Das ist normal. Deswegen ist Fußball so spannend, weil das immer passieren kann.

Es wäre auch wirklich langweilig, wenn alles planbar wäre.

Aber im Prinzip ist es so, dass wir das jetzt anders verteidigen als am Anfang der Saison.

Christoph Moritz (Bildmitte) gegen Hoffenheim: "Ich war froh, dass sich der Trainer für ein Dreiermittelfeld entschieden hat." Foto: imago

Wenn man einen Spieler nach der Lieblingsposition fragt, sagt der in der Regel: Mir egal, Hauptsache, der Trainer stellt mich auf.

Echt?

Ja, das hört man meistens. Was ist denn Ihre Lieblingsposition? Und warum?

Ich spiele am liebsten halbrechts. Warum? In der Jugend habe ich schon am liebsten da gespielt, aber bei Alemannia Aachen haben wir selten mit Raute gespielt. Ich kann mich an höchstens vier, fünf Spiele erinnern. Mit Schalke haben wir bei Felix Magath anfangs auch teilweise mit Raute gespielt, letztes Jahr zum ersten Mal seit drei Jahren wieder bei Thomas Tuchel. In den letzten beiden Spielen hatten wir keine klassische Raute, sondern ein defensives Dreier-Mittelfeld. Vielleicht liegt es am Gefühl im Spiel, weil ich auf dieser Position meine besten Leistungen gebracht habe und mich am wohlsten fühle. Das entspricht meinem Naturell. Ich bin kein Außenspieler. Das habe ich im 4-2-3-1 auch schon gespielt, aber mir fehlt vom Typus her die Endgeschwindigkeit, die Eins-gegen-Eins-Denke, die man auf dieser Position haben muss. Daneben spiele ich gern als Sechser, aber da haben wir mit Geis und Baumi zwei Spieler, die sich gut gefunden haben. Darum war ich froh, dass der Trainer sich für ein Dreiermittelfeld entschieden hat.

Ihr trainiert unheimlich oft Passfolgen, mehr als im vergangenen Jahr. Warum ist das so wichtig?

Um zu wissen, wo sich in bestimmten Spielsituationen der eigene Mitspieler aufzuhalten hat. Der Trainer muss jeder einzelnen Position verständlich machen, wo sie auf dem Platz zu sehen sein soll. Wenn der rechte Innenverteidiger angelaufen wird und man spielt 4-2-3-1, dann ist meistens Geisi abgekippt und Baumi steht in der Mitte. Dann hätte der Trainer gern, dass der Zehner diagonal steht und Niko Bungert den Ball flach durch die Linien spielen kann oder drüberchippen, und dass der Außenverteidiger einigermaßen hoch steht, damit der Niko ihm den Ball flach auf den rechten Fuß spielen kann. Wenn er zum Außenverteidiger kommt, hätte er gern, dass der Rechtsaußen einen tiefen Laufweg durch die Linien macht, damit man den Ball die Linie entlang spielen kann oder ein Raum in der Mitte aufgeht. Das sind Abläufe. Je öfter man sie macht, desto klarer wird es.

Geht das so weit, dass man, wenn man nicht gerade in einer ungeordneten Situation ist, den Ball blind in diese oder jene Richtung hauen kann und davon ausgehen, dass der, für den er gedacht ist, da vorne sein wird?

So sollte es in der Perfektion sein. Meistens hat man aber noch die Zeit, um hochzugucken, ob die Leute da sind. Bei Thomas Tuchel hatten wir einen Ball, den wir blind spielen sollten. Und auch gespielt haben. Wenn ein Ball von der gegnerischen Abwehr geklärt wurde und auf die Zehn gefallen ist, auf die Brust oder den Oberschenkel: Ein Kontakt und aus der Drehung über die Abwehr chippen. Man konnte sich darauf verlassen, dass Shinji schon den Laufweg da rein gemacht hat.

Der Ball ist auch regelmäßig angekommen?

Zwei Tore haben wir so gemacht.

Wie sinnvoll ist eigentlich die Frage nach dem Unterschied zwischen Tuchel und Hjulmand? Es gibt ja Unterschiede.

Das ist normal. Ob man das vergleichen kann, ist die Frage. Letztendlich muss man sich auch in die Tasche lügen und sagen, dass der beste Trainer für einen immer der ist, der einen gerade spielen lässt. So klar ist das nun mal im Fußball. Es gibt keinen Spieler auf der Welt, der jede Woche spielt und sagt: Der Trainer ist ein absoluter Vollidiot. Dafür findet man immer mehr Spieler, die jedes Wochenende auf der Bank sitzen, wenn sie es überhaupt in den Kader schaffen, die sagen: Mit dem Trainer kann ich gar nichts anfangen. In der Bundesliga gibt es 18 Trainer und man findet keine zwei, die die absolut gleiche Philosophie haben. In der Trainingsform wird man immer Unterschiede finden. Das ist für die Trainer vielleicht ein Nachteil: Wenn es schlecht läuft, wird es in vielen Vereinen unruhig und man erhofft sich mit einem neuen Trainer einen Tapetenwechsel und einen Ruck im Verein.

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