Neuer Rasen hat Verspätung

Jörg Schneider. Mainz.
Wer in diesen Tagen zur Coface Arena pilgert, um zu sehen wie der von einem Pilz befallene Rasen abgetragen wird, der sieht, dass er nichts sieht. Die Sanierungsmaßnahme ist um ein paar Tage verschoben worden. Das neue Grün, das aus Holland angefahren wird, ist noch nicht bereit zum Verlegen. Nächste Woche geht’s dann los.

Die Maschinen rollen erst in der nächsten Woche an, um den Arena-Rasen abzutragen. Foto: Jörg SchneiderGeplant war, dass am Dienstag dieser Woche die Maschinen anrollen, um den Rasen in der Coface Arena abzutragen. Die Grünfläche im Stadion des FSV Mainz 05 ist kaputt. Das Gras leidet bekanntlich unter einem krankhaften Pilzbefall, der die Wurzeln verfaulen und das Grün weich und schwammig werden lässt. Ein vernünftiger Bundesliga-Spielbetrieb ist auf diesem Untergrund nicht mehr möglich.

Doch die Arbeiten in der Arena verzögern sich nun. Der neue Rasen, der bei einer Spezialfirma in Holland heranwächst und dann mit Lastwagen nach Mainz verfrachtet wird, ist noch nicht soweit, dass die Rollen verlegt werden könnten. Das soll unter anderem mit den Witterungsbedingungen zu tun haben. Offenbar hat das Gras in den Niederlanden zu viel Nässe abbekommen. Nach einer Besichtigung der Fläche haben die Verantwortlichen entschieden, besser noch eine Woche zu warten und den Rasen intensiv zu pflegen, ehe die Rollen dann die Reise nach Mainz antreten.

Dadurch beginnen auch die Arbeiten in der Arena erst nächste Woche. „Das ändert jedoch alles nichts an der Tatsache, dass der alte Rasen raus muss“, sagt Axel Schuster, der 05-Teammanager. Das Angebot sei unterschrieben, der Auftrag nach Holland erteilt. „Wir geraten dadurch nicht in Zeitprobleme“, sagt Schuster. Als Faustregel gelte, dass die neue Grünfläche spätestens drei Tage nach Verlegung bespielbar sei und problemlos anwachse. „Das Raus und Rein dauert ja auch nur jeweils ein bis zwei Tage.“ Zum nächsten Heimspiel der 05er, am 18. Oktober gegen den FC Augsburg, sollten die 05-Profis wieder optimale Bedingungen vorfinden. Der Untergrund sollte dann nicht als Alibi dienen, falls es mit einem Erfolg gegen die Augsburger nicht funktionieren sollte.  

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