In Marbella gegen Freiburg und Braunschweig

Jörg Schneider. Mainz.
Die ungewisse Personallage beim FSV Mainz 05 mit den unterschiedlichen Wiedereinstiegszeiten der lange verletzten Spieler hat den Klub dazu veranlasst, das im spanischen Trainingslager vorgesehene dritte Testspiel vorerst zu streichen. Die Mannschaft von Kasper Hjulmand spielt in Marbella aber definitiv gegen den SC Freiburg und Eintracht Braunschweig. Geplant ist dann ein weiteres Freundschaftsspiel am letzten Wochenende vor dem Rückrundenstart. Der Gegner wird noch gesucht.

Wiedersehen in Marbella: 05-Trainer Kasper Hjulmand und Freiburgs Coach Christian Streich. Foto: ImagoFür das Teammanagement des FSV Mainz 05 hat der Start ins neue Fußballjahr mit dem Jonglieren von Terminen begonnen. Ursprünglich lautete der Plan, dass der Bundesligist im Rahmen seines Trainingslagers in Marbella vom 13. bis 18. Januar drei hochwertige Freundschaftsbegegnungen absolvieren sollte. Die unsichere Personallage mit den unterschiedlichen Wiedereinstiegszeiten der zuletzt lange verletzten Stammspieler, hat den Klub nun dazu veranlasst, auf ein drittes Testspiel zu verzichten.

Klar ist, dass die Mainzer einen Tag nach ihrer Anreise, also am Mittwoch, 14. Januar, im Marbella Football Center auf den Ligakonkurrenten Freiburger SC treffen. Am Sonntag, 18. Januar geht’s an gleicher Stelle gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Wegen möglicher zu hoher Belastung einzelner Spieler haben die 05er deshalb vorerst die geplante Partie am 19. Januar gegen internationalen Gegner auf Eis gelegt.

Stattdessen wird es nach der Rückkehr aus Spanien, eine Woche vor dem Bundesligastart gegen den SC Paderborn, ein weiteres Freundschaftsspiel geben. Der Gegner allerdings muss noch gefunden werden, was nicht ganz einfach zu sein scheint. Aufgrund der Spielplangestaltung startet die Zweite Liga später als die Bundesliga. Das heißt, dass potenzielle und gerne nachgefragte Testspielpartner wie der FSV Frankfurt, Darmstadt 98 oder der Karlsruher SC noch im Trainingslager sind und nicht zur Verfügung stehen.

Es gebe jedoch zwei Optionen, die intensiv verfolgt würden, heißt es am Bruchweg. Zu klären ist dabei offenbar, ob die Mainzer zum Spiel auswärts anreisen oder bei einem Heimspiel die Reisekosten des Gegners übernehmen. Das soll sich in den nächsten Tagen entscheiden. Gespielt werde aber in jedem Fall.

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