Eine Ära geht zu Ende

Jörg Schneider. Mainz.
Eigentlich undenkbar, aber dennoch bald Realität: Am Samstag geht mit dem Bundesliga-Endspiel gegen Hertha BSC Berlin beim FSV Mainz 05 auch eine Ära zu Ende. Nach 24 Jahren verlässt Christian Heidel seinen Klub, um auf Schalke eine neue Herausforderung zu suchen. Im Interview mit der nullfünfMixedZone spricht der Noch-Manager über die wichtigsten Momente seiner Amtszeit, über die Stabübergabe an Rouven Schröder, über die Möglichkeiten und Gefahren einer Europapokal-Teilnahme und über einiges mehr. Für das große Finale wünscht sich der 52-Jährige ein Spektakel vom Publikum und dass die Mannschaft für ihre herausragende Leistung gefeiert wird.

Hallo, Herr Heidel, der Abschied naht. Welche Gedanken gehen Ihnen diese Woche durch den Kopf?

Ich habe gemerkt, wie schnell die Zeit rum geht. Das Ganze war immer so weit weg, jetzt ist es auf einmal sehr, sehr nahe. Ich merke natürlich, je näher der Tag kommt, mit wieviel Wehmut ich weggehe. Weil ja schon das größte Kapitel meines Lebens damit endet. Das steckt man nicht so einfach weg. Das spüre ich, und der Samstag wird für mich nicht ganz einfach. Das weiß ich. Ich stelle mir ab und zu diese Sekunde vor: Abgepfiffen. Da geht es mir jetzt schon nicht gut.

Rechnen Sie am Samstag mit einer emotionalen Achterbahnfahrt.

Sportlich bin ich dran gewöhnt. Damit kann ich umgehen. Das Emotionale, das mich selbst betrifft, da habe ich keine Erfahrung. So etwas hatte ich noch nie. Es gibt ja Leute, die alle fünf Jahre mal wechseln. Ich wechsele das erste Mal. Das Wechseln aber steht für mich gar nicht im Vordergrund. Es geht darum: Ich verlasse Mainz. Ich verlasse meinen Klub. Es kann sein, das ich am Samstag erst einmal wegrenne in die Kabine und später wieder rauskomme. Ich lasse es so kommen, wie es geht. Ich bin auch nicht im Bilde, was der Klub plant. Es wird in jedem Fall ein besonderer Moment.

Vielleicht der allerletzte Schnappschuss von Christian Heidel an seinem Schreibtisch am Kisselberg. Morgen endet seine Ära in Mainz.Wie ist ihr persönlicher Ablauf in diesem Vereinswechsel?

Der Samstag ist wirklich mein letzter Tag bei Mainz 05. So habe ich das vereinsintern geregelt. Ich bin als Vorstand zurückgetreten mit Ablauf des Samstags und bin bestellt bei Schalke 04 ab Sonntag. Mit Rouven Schröder ist alles geregelt. Ich schicke derzeit schon alles, was ich an Schreiben kriege, in Copy an ihn. Deshalb ist der Übergang perfekt. Ab Montag hat er das sportliche Sagen hier.

Brauchen Sie nach dem Ganzen nun erst einmal etwas Abstand von allem oder geht es direkt weiter?

So wie das aussieht, ist die Vorstellung in Gelsenkirchen für nächsten Mittwoch geplant. Da liegt ja dann auch einiges an. Ich werde nicht sofort in Urlaub fahren können. Das geht nicht. Es ist auch für mich nicht einfach, da sofort umzuswitchen, aber die Situation erfordert das. Der Plan ist, dass ich Anfang Juni ein paar Tage wegfahre und mal alles sacken lasse.

Wäre die Verteidigung des fünften Platzes am Samstag auch die Krönung Ihrer Arbeit in Mainz?

Klar ist, wenn es uns gelingen sollte, uns direkt für die Gruppenphase der Europaliga zu qualifizieren, dann ist es ohne Zweifel der größte Erfolg, den Mainz 05 jemals gehabt hat in seiner Geschichte. Und ich muss sagen, es tut mir gut, wenn ich mich auf diesem Wege verabschieden kann. Dann gehen auch mir persönlich immer diese Bilder im Kopf herum: Wie hast du angefangen. Ich erinnere mich daran, wie ich in dieser Bretterbude gesessen habe am ersten Tag, hinter dieser verfallenen Haupttribüne und mir Gedanken gemacht habe, wie kriege ich die Amateurmannschaft irgendwie zum Fußballspielen. Ich habe damals die Verantwortung übernommen, da war die Amateurmannschaft die schlechteste in ganz Deutschland. Ich gehe nun weg, und sie ist die beste in ganz Deutschland. Da schließt sich auch ein Kreis. Wir waren ein Abstiegskandidat ohne Stadion in der Zweiten Liga und bei meinem Weggang sind wir vielleicht die fünftbeste Profimannschaft in Deutschland. Das ist immer das, wo ich sage: Ich gehe auch mit einem guten Gewissen.

Eine Gesamtbilanz zu ziehen würde wahrscheinlich Tage brauchen. Wo sehen Sie ihre größten Leistungen und was waren die schlimmsten Momente?

Der emotionalste Moment, das geht ja nicht nur mir so, sondern jeder Mainzer wird das so empfinden, war natürlich dieser Schlusspfiff 2004 gegen Eintracht Trier. Da habe ich erst einmal darüber nachgedacht, ob ich jetzt aufhören muss. Weil das war ja eigentlich mein Ziel vom ersten Tag an. Viele haben über mich gelacht, wenn ich was von Bundesliga erzählt habe. Ich habe ja mit Wolfgang Frank seinerzeit Nächte lang gesessen, philosophiert und Pläne gemacht. Dann ist dieser Moment wirklich gekommen: Mainz 05 in der Bundesliga. Heute ist das für alle völlig normal. Auch für die neuen Fans, die dazu gekommen sind. Die können ja gar nicht abschätzen, was das damals für eine Explosion war, als wir es wirklich geschafft haben. Das wird immer der emotionale Höhepunkt bleiben. Es ist umso schöner, dass es uns wirklich gelungen ist, diesen Verein dort zu etablieren. Etablieren muss aber nicht bedeuten, dass dies bis zum Sankt Nimmerleinstag geht. Das wissen wir alle. Hannover 96 war auch etabliert. Die großen Höhepunkte sind für mich immer Bilder, die ich im Kopf habe. Ich weiß, als ich kam, dass sich für diesen Klub eigentlich überhaupt niemand interessiert hat. Wenn man heute die Leute fragt, waren sie alle schon da. Allerdings hatten wir teilweise nur 3000 Zuschauer. Bilder sind für mich, wie ich auf dem Theater-Balkon stehe und egal, wo ich hingucke, waren Menschen in rot-weiß. Ein Bild für mich ist, wie wir umziehen vom Bruchweg in die Coface Arena. Wie da fast eine ganze Stadt umzieht. Diese Menschenmassen. Das sind große emotionale Momente, weil sich eine ganze Stadt für diesen Verein begeistert hat. Das hat früher eigentlich keiner geglaubt. Es waren doch immer die 05er, nicht wir 05er. Es waren die Mainzer, nicht wir Mainzer. Das muss unsere Aufgabe sein, diese Identifikation zu schaffen. Ich spüre aber genauso, wie schwierig das jetzt ist, dies auf diesem Level zu halten. Ein bisschen ist das weg von damals. Und wir müssen tagtäglich daran arbeiten, dass wir uns das erhalten. Das wird die Herkulesaufgabe sein für den Verein, die Menschen weiterhin an den Klub zu binden. Ich hoffe, dass irgendwann jemand da ist, der weiterhin da dran bleibt und es nicht als gegeben hinnimmt, wie es ist.

Fehlt noch der schlimmste Moment der Ära Heidel.

Emotional das Spiel bei Union Berlin. Das hat mir viel mehr wehgetan als Braunschweig. Es war dieses Ding mit Jürgen Klopp. Ihn zum Trainer gemacht, nicht abgestiegen und dann bist du 33 Spieltage da oben. Und verlierst im letzten Spieltag alles. Das, von dem du geglaubt hast, das kommt niemals wieder. Ich habe ja nicht geglaubt, dass uns im nächsten Jahr noch ein größeres Drama bevorstehen würde. Aber in Berlin ist für mich eine Welt zusammengebrochen, weil ich damit gerechnet habe, dass es klappt. Dass es vielleicht für den Verein später mal gut war, dass es so gekommen ist, wusste ich ja auch nicht in dem Moment. Für mich ebenfalls emotional brutal war das Spiel damals, 1997 in Wolfsburg. Da können sich heute nur noch die wenigsten dran erinnern. Weil da habe ich mir selber Vorwürfe gemacht. Ich werde es nie vergessen, wie ich bis 12 Uhr nachts im Stadion auf der Trainerbank gesessen habe für mich alleine. Ich musste das erst einmal ein paar Stunden verarbeiten. Ich habe mir Vorwürfe gemacht und mich gefragt, ob ich nicht hätte eingreifen müssen, damit wir dieses Spiel doch gewinnen können. Das hat mich stark getroffen.

Eingreifen heißt, den damaligen Trainer Rainer Saftig vorher zu entlassen?

Ich will da heute nicht mehr nachtreten, aber ich denke, wir hätten ihn vorher freistellen müssen, dann wären wir damals aufgestiegen. Ob das gut gewesen wäre, wissen wir nicht.

Jetzt folgt der Übergang. Ein Einschnitt für den Klub?

Man muss einfach sehen, dass sich der Verein zukünftig anders aufstellen wird und aufstellen muss. Ich bin etwas überrascht über das eine oder andere Wort der Kritik nach dem Motto: Der Heidel hat hier alles gemacht und an sich gezogen. Da muss ich sagen, das hat sich so entwickelt. Ich habe mich bestimmt nicht in den Vordergrund gespielt und gesagt, keiner darf was machen. Ich war immer einer der Verfechter davon, dass sich der Verein auch in Sachen Manpower weiter entwickeln muss. Diese ganze Regelung mit den operativen Geschäftsführern ist ja damals auf meinem Mist gewachsen. Fakt ist, jetzt wird es sich verändern. Rouven Schröder wird das Sportliche, also Trainer und Mannschaften betreuen und abdecken. Das andere, was ich hier mache, diese, ich sage mal Leitung des Vereins, da muss der Verein entscheiden, wie er das zukünftig regeln wird. Der Verein kennt meine Auffassung dazu, aber sie müssen entscheiden, wie es weiter geht.

Welche Position nimmt Rouven Schröder ein?

Rouven wir der Sportdirektor sein, wie das fast überall so ist. Wir waren da eine Ausnahme, muss man sagen. Er ist zuständig für alles, was mit Fußball zu tun hat. Vom NLZ bis zu den Profis. Das liegt in seiner Verantwortung. Das geht im Endeffekt so weit, bis der Papierkram anfängt. Den muss dann wiederum jemand im Klub übernehmen.

Wie ist die Kaderplanung in dieser Konstellation gelaufen?

Da habe ich mich in den letzten Wochen schon etwas rausgehalten. Das habe ich immer weitergegeben. Es ist jetzt Rouvens Aufgabe, mit Martin Schmidt zusammen diesen Kader zu planen. Ich war bei allen Gesprächen dabei. Da gibt es eine Menge Überlegungen. Stand heute haben wir eine intakte, funktionierende Mannschaft. Jetzt müssen wir mal abwarten, wir kennen alle das Geschäft, was die nächsten Wochen bringen. Dann muss man unter Umständen reagieren.

Würde die Gruppenphase die Chancen erhöhen, dass Leistungsträger bleiben und dass Mainz 05 für andere Profis interessanter wird?

Ob Spieler bleiben, hängt damit zusammen, was sie sonst für Möglichkeiten haben. Wenn ein Champions-League-Klub kommt zu einem Spieler, ist es mehr wert als die Europa-League. Also, das kann ich so nicht beurteilen. Wenn man Spieler holen will, spielt das sicher eine Rolle. Dass man sagen kann, wir sind die Nummer fünf, sechs, sieben in Deutschland und spielen Europaliga. Das ist ein schlagkräftiges Argument bei der Verpflichtung von Spielern.

Aber es müssen in diesem Falle Verstärkungen kommen, oder?

Man muss vorsichtig sein, wenn man Verstärkungen holt im Vorgriff auf mögliche Einnahmen. Man wird sehen, ob Mainz dafür bereit ist. Die Europaliga ist kein Zuckerschlecken. Du hast andauernd Spiele, teilweise um 21 Uhr. Und es wird eine große Frage sein, nimmt Mainz das an. Ist das in Mainz möglich? Ich würde es sehr schade finden, wenn wir Europaliga vor leeren Rängen spielen müssten. Das ist eine Herausforderung für die ganze Stadt. Europaligaspiele gegen wen auch immer als besondere Feiertage anzuerkennen, ohne die Bundesliga zu vergessen. Was nicht sein darf, dann hast du ein tollen Europaligaspiel und am Samstag kommt keiner zur Bundesliga. Wir sind jetzt auf einem Level mit den Top-Klubs. Jetzt geht es aber auch darum, dass wir, da meine ich die ganze Stadt, das auch annehmen. Das Grundziel in der Bundesliga zu bleiben, darf sich bei allem nicht verändern. Mainz ist nicht in der Lage, sich andere Ziele setzen zu dürfen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Es wird sehr interessant werden, zu sehen, sollten wir es schaffen, wie wird das angenommen. Für den Klub wird es eine Herkules-Aufgabe. Bei uns ist das niemand gewohnt. Es geht da nicht so sehr um Kraft sondern um Mentalität. Du hast ein Highlight am Donnerstag und hast ein Highlight am Sonntag. Und bist nächsten Donnerstag unter Umständen wieder unterwegs. Du bist andauernd im Flugzeug. Und musst trotzdem die Bundesliga als dein Highlight ansehen. Das muss man mit der Mannschaft zusammen lernen. Auch die Zuschauer müssen das lernen. Aber dafür gehen wir doch alle ins Stadion und jubeln, wenn Mainz 05 gewinnt. Damit du dann am Ende einen Erfolg haben kannst. Wir können ja nicht sagen, wir spielen nicht mit international. Deswegen sind wir im Fußball engagiert und deshalb spielen die Jungs Fußball, damit sie so ein Ziel erreichen. Das darf man nicht vergessen. Aber Fakt ist, es wird eine ganz schwierige Aufgabe. Das darf man nicht unterschätzen. Ohne jemand Angst machen zu wollen. Es kann passieren, du musst eine Niederlage international verkraften, damit du anschließend in der Bundesliga gescheit spielen kannst. Das ist eine ganz neue Erfahrung.

Ist das finanzierbar?

Wenn wir jetzt auf die Idee kommen, sagen, wir spielen Europaliga und holen Spieler für zehn Millionen, dann machen wir minus. Das wird man in der Europaliga nicht verdienen. Es gibt ein Antrittsgeld von etwa drei Millionen. Das sind inzwischen für uns auch nicht mehr die ganz großen Summen. Es wird sehr viel darauf ankommen, wie es die Zuschauer annehmen. Machen sie das Stadion voll? Oder kommen 15.000 wie gegen Medias? Der Klub muss es hinbekommen, dass es Fußballfeste werden. Wir spielen europäisch. Als wir damals über die Fairnesswertung reingekommen sind, das waren Feiertage. Auch als wir in Frankfurt gespielt haben. Das war Spektakel. Da hat man gemerkt, dass alle richtig Lust drauf haben. Es darf nicht passieren, dass wenn die Auslosung kommt und es heißt unter anderem Slovan Liberec, dass die Leute sagen: was ist denn das. Da gehen wir nicht hin. Wir vertreten auch den deutschen Fußball. Im leeren Stadion zu spielen, wäre keine gute Reputation.

Es wird also weiterhin kein Weg daran vorbei gehen, neue Spieler durch Transfereinnahmen zu finanzieren?  

Ich möchte da nicht mehr für den Klub sprechen. Weil der Verein das entscheiden muss. Wenn er glaubt, es gibt einen anderen, besseren Weg, dann muss er den gehen. Wenn ich noch da wäre, würde ich keinen anderen Weg gehen wollen. Ich glaube, das ist die einzige Chance, wie sich dieser Verein vernünftig finanzieren kann. Wir sind weiterhin leider in der Situation, dass es uns ganz schwer fällt, mit Leistungsträgern zu verlängern. Das können wir eigentlich immer noch nicht stemmen. Es gibt Ausnahmen, aber die Ausnahmen sind immer auch mit gewissen Risiken verbunden.

Reden wir über die Zukunft. Wie wird Ihre neue Aufgabe aussehen?

Ich bin noch zu sehr in Mainz drin. Und werde ab Sonntag versuchen, mich auch emotional auf die neue Aufgabe einzustellen. Diese Entscheidung war ja niemals eine Entscheidung gegen Mainz. Es war eine rein private und persönliche Entscheidung. Eine Grundsatz-Entscheidung. Ich möchte nach 24 Jahren im Leben noch mal was anderes machen. Ich suche keine Chance, sondern eine Herausforderung. Es gibt im deutschen Fußball kaum eine größere Herausforderung als Schalke 04. Das ist der Reiz dieser Geschichte. Genau das will ich. Ich will nichts Einfaches machen.

Gab es Momente, in denen Sie diese Entscheidung bereut haben?

Nein. Es gibt keinen Grund dafür.

Und was ist die Herausforderung?

Ich möchte einfach nicht über Schalke reden, bevor ich nicht da bin. Die haben auch noch ein Spiel. Jede Aussage von mir würde auf die Goldwaage gelegt. Die zwei Tage kann ich noch warten.

Werden Sie im Spiel am Samstag in Gedanken auch bei Schalke, dem Konkurrenten, sein?

Überhaupt nicht. Ich werde nicht anfangen zu rechnen, wer ist da jetzt vor wem? Ich glaube, das nimmt mir auch auf Schalke niemand übel. Wenn wir ein Tor schießen, werde ich genauso hochspringen und jubeln, wie ich das immer gemacht habe. Egal, welche Konsequenzen das für Schalke 04 hat. Diese Ära geht bei mir noch nicht am Samstag los. Damit komme auch emotional gut klar. Dafür bin ich noch viel zu gefangen hier.

Was wünschen Sie sich für dieses letzte Spiel?

Ein Highlight. Einen Abschluss natürlich. Jetzt sind wir so nah dran, wie Martin es prächtig formuliert hat: Jetzt sind wir im Endspiel. Das ist wie ein Pokalendspiel. Das einzige ist, dass uns auch ein Unentschieden helfen würde. Ich wünsche mir ein Stimmungsfest. Ich hätte so gerne, dass wenn die Mannschaft zum Einlaufen auf den Platz kommt und ein Spektakel bricht los. Das hat sie wirklich verdient. Wenn sie um 15 Uhr rausgehen, sind wir die fünftbeste Mannschaft in Deutschland. Das haben die Jungs und ihr Trainer erreicht. Da muss normalerweise ein Orkan ausbrechen. Ich habe noch immer das Gefühl, das wird noch nicht so richtig eingeordnet. Deshalb fand ich es grandios, wie die Mannschaft nach dem Stuttgart-Spiel am Bruchweg empfangen wurde. Ich hätte gerne, dass die Mannschaft am Samstag das Gefühl bekommt, eine ganze Stadt sagt Danke zu ihr. Für diese Saison. Ich hoffe, dass die Menschen so sensibel sind und ihr die Unterstützung geben. Selbst wenn es 0:2 stehen sollte. Dass alle sagen: Das war grandios und wir helfen euch!

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