Die andere Hälfte des 05-Kalenderblatts

Christian Karn. Mainz.
Am Donnerstag hat die nullfünfMixedZone schon in der Vereinschronik gekramt, in den Annalen geblättert und nachgeschaut, welche weiteren Jubiläen in diesen Tagen anstehen, was es an Besonderheiten und Ergebnissen gegeben hat, was um diese Jahreszeit so alles bei den 05ern passiert ist. Allerdings haben wir erst einmal nur die Hälfte verraten. Heute: Die Jubiläen von Sonntag bis Mittwoch, unter anderem die Geburtstage zweier torgefährlicher Torhüter, eines Triathleten und mehrerer wichtiger Verteidiger.

6. September  

Am heutigen Sonntag vor 93 Jahren wurde Fritz Palfner geboren, der Mainzer Abwehrchef der Saison 1951/52. Palfner, der beim Lehrter SV und bei Hannover 96 ausgebildet worden war, war nach hinten immer mal für einen Fehler gut, glich das aber durch seine hervorragende Spieleröffnung und gefährliche Freistöße aus, mit denen er vier seiner acht Saisontore schoss. Nach nur einem Jahr verabschiedete sich Palfner wieder aus Mainz. Eigentlich wollte der fast 30-Jährige seine Laufbahn ganz beenden, dann heuerte er doch noch einmal beim Nord-Zweitligisten Eintracht Braunschweig an.

Vorne links: Franz Bargon, der heute vor 80 Jahren zur Welt kam. Mit ihm auf dem Bild unter anderem Franz Mattes (hinten, zweiter v.l.), Kurt Kolb (hinten zwischen den beiden Torhütern), Alfred Höfer (hinten, Dritter von rechts).80 Jahre alt wird Franz Bargon. Der Spieler aus dem eigenen Nachwuchs war in den 1950ern ein wertvoller Verteidiger bei den 05ern. Der groß gewachsene Bargon brauchte 1954 nicht lang, um Kurt Kolb den Stammplatz als rechter Verteidiger streitig zu machen; der neun Jahre ältere Routinier Kolb wurde in seinem letzten Jahr bei den 05ern vorübergehend Mittelstürmer, hatte zwar keine Offensivqualitäten, war aber als Wandspieler, der Bälle halten und verteilen konnte, durchaus zu gebrauchen.

Ein weiterer erfahrener Mann, die mittlerweile 32-jährige Weisenauer Fußball-Legende Franz Mattes, verdrängte nach einem Jahr den jungen Bargon wiederum aus der Abwehr; das Talent fand im Mittelfeld einen neuen Stammplatz, blieb aber auch als rechter Läufer ein reiner Defensivspieler. Und teilte sich im dritten Jahr wiederum mit Mattes und dem großen Verteidiger Alfred Höfer die beiden Plätze in der Abwehr.

In seiner vierten Oberligasaison mit den 05ern spielte Bargon keine große Rolle mehr: Die Neuzugänge Norbert Liebeck und Willi Jakobi sowie Mattes setzten sich durch, worauf Bargon nach 70 Oberligaspielen (nur drei im letzten Jahr) und einem Tor die 05er verließ.

Wolfgang Orben wird heute 64 Jahre alt.Seinen 64. Geburtstag feiert Wolfgang Orben, einer der beiden jungen 05-Torhüter der frühen 1970er. Die 05er waren seinerzeit in einer schwierigen Situation - sportlich wie finanziell. 1970 hatten sie gegen den Abstieg gespielt, für mehr reichte das Geld nicht. Sogar über eine Fusion mit dem SV Weisenau dachte man damals nach, aber nachdem die SVW-Mitglieder mit klarer Mehrheit dagegen gestimmt hatten, wurde der Plan nicht weiter verfolgt. Nach der Saison trennten sich die 05er von vielen teuren Spielern und bauten eine neue junge Mannschaft auf, unter anderem mit dem 18-Jährigen Mombacher Orben und dem 17-jährigen Zornheimer Wolfgang Kneib fürs Tor. Fünf Jahre lang gab es daraufhin keinen Stammtorwart bei den 05ern - die beiden Wolfgangs waren gleich gut.

Orben, der Ältere, war das größere Talent, ein überragender Flieger auf der Linie, blitzschnell in jeder Ecke, auch technisch ein guter Kicker, mit gutem Auge, guter Strafraumbeherrschung. Kneib war vom Naturell her genau das Gegenteil: sachlich, ruhig, nicht so reizbar und emotional wie Orben. Die Trainer Josef Gehbauer und später Bernd Hoss gingen mit ihren Torhütern pragmatisch um. Beide spielten. Anfangs Orben häufiger, dann setzte sich Kneib, der spätere UEFA-Pokalsieger, nach und nach durch - aber nie komplett. Bis 1976 spielte Wolfgang Orben 98 Mal für die 05er - und Kneib, der schon 1975 ging, 107 Mal. Nach der Lizenzrückgabe der Mainzer wechselte Orben zu Jürgen Jughards neureichem Verbandsligisten SG Harxheim, wo er erfolgreich zum Mittelstürmer umgeschult wurde, ehe ihn der neue Trainer Willi Löhr, bei Mainz 05 einst Kapitän und Orbens Vorstopper, 1981 wieder ins Tor stellte. Das Talent für eine größere Karriere im Profifußball hätte Orben sicherlich gehabt; die Ernsthaftigkeit seines Kollegen Kneib, der fast 600 Mal in den ersten beiden Ligen spielte, hätte ihm dabei geholfen.

Christoph Trox wird am Sonntag 45 Jahre alt. Der mit zwölf Jahren vom TSV Schott zu den 05ern gewechselte Stürmer war einer jener Spieler, die in den 1990ern kurz vor dem Sprung von der zweiten Mannschaft ins Zweitligateam standen, auf Mannschaftsbildern der Profis auftauchten, in Testspielen zum Einsatz kamen, aber am Ende doch nie in der 2. Liga spielten.

25 Jahre alt wird schließlich Maximilian Beister. Die Mainzer Zeit des derzeit verletzten Neuzugangs vom Hamburger SV beginnt gerade erst.

Ergebnisse am 6. September:

1925: SV Wiesbaden - FSV Mainz 05 4:0  
1931: FSV Mainz 05 - SV Darmstadt 98 5:2  
1953: FSV Mainz 05 - ASV Landau 5:0  
1959: Ludwigshafener SC - FSV Mainz 05 3:2  
1964: Saar 05 Saarbrücken - FSV Mainz 05 4:0  
1970: FSV Mainz 05 - TuS Neuendorf 0:3  
1975: FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 3:7  
1987: FSV Mainz 05 - FSV Salmrohr 0:0  
1996: 1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05 1:1  

7. September  

Am Montag hat eine der prägenden Figuren des FSV Mainz 05 runden Geburtstag: Stephan Kuhnert, seit fast 30 Jahren zunächst Torwart, dann Torwarttrainer der 05er, wird 55 Jahre alt. 

Kuhnert ist eigentlich ein Nordhesse, er stammt aus Baunatal und spielte zwölf Jahre beim KSV, ehe er als 20-Jähriger in den Südwesten kam. Bei Wormatia Worms entwickelte sich Kuhnert zum besten Torwart der Oberliga Südwest und zur logischen Verpflichtung der 05er, als diese 1987 endlich den Wiederaufstieg erzwingen wollten, dazu aber noch einen herausragenden Torhüter brauchten; der starke Jugoslawe Slobodan Sujica hatte 1986 keine Arbeitserlaubnis mehr bekommen und Deutschland verlassen müssen und mit seinem Nachfolger Dieter Ingendae waren die 05er nicht zufrieden.

Stephan Kuhnert demonstriert in Hannover die längst klassisch gewordene Körperhaltung Mainzer Torhüter: Ein Bein ausstrecken, eins anwinkeln, erst im allerletzten Moment runtergehen. Und dann zeig mal, was Du kannst, Andrzej Kobylanski! Foto: imago

Mit Kuhnert schon. Der war sechs Jahre lang klarer Stammtorwart, hatte dann erst immer mal wieder mit Verletzungen zu kämpfen, wurde erst 1995/96 vom jungen Neuzugang Dimo Wache aus dem Tor gedrängt - und kam 1997/98 nach Waches erster schwerer Verletzung noch einmal für ein halbes Jahr zurück. Das letzte seiner 242 Zweitligaspiele, das 211. für die 05er, machte Kuhnert am 23. Mai 1999 im Alter von 38 Jahren beim 3:0-Sieg der 05er in Düsseldorf. Zu diesem Zeitpunkt war der Routinier bereits seit fast zwei Jahren Torwarttrainer der 05er, einspringen musste er, weil neben Wache auch Herbert Ilsanker und Holger Bernhardt ausfielen.

Kuhnert war ein aus dem Mainzer Niveau herausragender Torhüter. Seine Spielweise kann man sich gut vorstellen, wenn man die heutigen Mainzer Keeper beobachtet; seine größte Stärke bringt er allen seinen Schülern bei: Mit abgeklappten Knien konnte sich Kuhnert sehr breit stellen, gerade gegen etwas seitlich zum Tor laufende Stürmer hatte er die Fähigkeiten, viel abzudecken, die Ecken zu schließen - im Eins-gegen-Eins-Duell war er schwer zu schlagen. Aber auch in der Luft und auf der Linie war Stephan Kuhnert ein starker Torhüter, außerdem ein Fußballer mit einer überragenden Schusstechnik, wie man heute noch im Training beobachten kann: Beim Aufwärmen seiner Torhüter kommt jeder Schuss präzise dahin, wo er hin soll. 

Jedoch hat Kuhnert nicht deswegen in Ligaspielen zweimal getroffen. Sein Abschlag gegen Borussia Neunkirchen am 29. Oktober 1989, aus der Hand knapp innerhalb des eigenen Strafraums nach vorne geschlagen, flog mit etwas Windunterstützung bis kurz vor den gegnerischen Strafraum, sprang dort hoch auf und fiel unhaltbar knapp unter der Latte zum Tor des Monats ins Netz. Bei der Wahl zum Torschützen des Jahres wurde der damalige Oberliga-Keeper Kuhnert Zweiter hinter Klaus Augenthaler, dessen Treffer später zum Tor des Jahrzehnts gewählt wurde.

Kuhnerts zweites Tor ist Teil einer noch viel größeren Geschichte: Beim Saison-Auftaktspiel gegen Hannover 96 am 5. August 1995 rettete der Torwart mit einem Kopfball in der Nachspielzeit einen Punkt - dachte er. Allerdings hatten es die 05er versäumt, Thomas Ziemer, den Torschützen zum 1:0, im Vorjahr nur ausgeliehen, jetzt fest verpflichtet, vor der Saison auf die Spielberechtigungsliste setzen zu lassen. Kurz vor dem Spiel war das erst aufgefallen. Der Schiedsrichter war sich selbst nicht sicher, wie man mit der Situation umgehen solle, 05-Manager Christian Heidel hatte Ziemer sicherheitshalber aus der Startelf gestrichen und dann (vergeblich) versucht, beim DFB jemanden zu erreichen, und als er zurück ins Stadion kam, hatte das Spiel bereits begonnen und Ziemer spielte doch. Kuhnerts Tor war nichts wert, das Spiel wurde mit 0:2 gewertet.

Michael Sauer wird am Montag 46 Jahre alt.

Aber wer weiß, was das auf lange Sicht wert war? Mit einem Punkt gegen Hannover hätten die 05er vielleicht mehr Selbstvertrauen gehabt und wären nicht mit einem Punkt und 0:13 Toren in sieben Spielen gestartet. Dann hätten sie vielleicht nicht den Trainer so früh gewechselt und Wolfgang Frank geholt. Ohne Frank hätte es keinen Trainer Klopp gegeben, ohne Klopp keinen Aufstieg, ohne Aufstieg weder Stadionum- noch -neubau, und vielleicht würde Mainz 05 dann heute mal wieder zum Viertligaderby nach Worms fahren... Spekulation? Nichts anderes!

Michael Sauer wird 46 Jahre alt. Der Linksverteidiger aus Wiesbaden kam 1998 mit großen Vorschusslorbeeren vom SV Wehen zu den 05ern, setzte sich aber nicht durch: Im ersten Jahr spielte Sauer immerhin 17 Mal (sieben Mal von Anfang an), zu Beginn seiner zweiten Saison zweimal. Dann schloss sich der Verteidiger schon wieder dem SV Wehen an, bei dem er mit 180 Spielen jahrelanger Leistungsträger war.

25 Jahre alt wird Tim Fliess, der von 2007 bis 2010 im Nachwuchsbereich der 05er spielte. Der Linksverteidiger und Sechser kam von Eintracht Frankfurt, wurde 2009 nach 44 Spielen in der U19-Bundesliga Deutscher A-Junioren-Meister und rückte in die Regionalligamannschaft auf, spielte da aber keine Rolle und wechselte nach einem Jahr zur zweiten Mannschaft des FSV Frankfurt. Inzwischen spielt Fliess beim Hessenligisten Rot-Weiß Frankfurt.

Ergebnisse am 7. September:

1930: VfL Neu-Isenburg - FSV Mainz 05 3:0  
1952: FSV Mainz 05 - VfR Kaiserslautern 1:2  
1958: FSV Mainz 05 - FV Speyer 1:0  
1969: SC Friedrichsthal - FSV Mainz 05 4:2  
1980: FSV Mainz 05 - Eintracht Bad Kreuznach 3:4  
1983: FSV Mainz 05 - SV Leiwen 4:1  
1986: FSV Mainz 05 - SpVgg Elversberg 2:0  
1993: FSV Mainz 05 - Wuppertaler SV 1:1  
2001: FSV Mainz 05 - Hannover 96 2:2  

8. September  

Am Dienstag wird Uwe Diether 48 Jahre alt.

An Dienstag vor 90 Jahren kam Ernst Boos zur Welt. Der Angreifer spielte bei Mainz 05 keine große Rolle: 1951 verpflichteten die 05er Boos vom VfR Eppelheim. Nach zwei Jahren und nur drei Einsätzen wechselte Boos zum SV Gonsenheim.

Uwe Diether wird 48 Jahre alt. Der Marathonläufer und Triathlet - in dieser Disziplin auf seinem Höhepunkt einer der besten im Land - spielte von 1992 an gut ein Jahr für Mainz 05 in der 2. Bundesliga. Diether war schon als Fußballer ein schneller, athletischer Läufer, aber nicht gut genug für einen Stammplatz bei den 05ern: Der vom SV Renningen geholte Angreifer schoss in 17 Zweitligaspielen (davon nur drei in der Startelf) lediglich ein Tor, wechselte dann nach Pforzheim und zurück zu den 05-Amateuren, mit denen er bis in die Verbandsliga aufstieg.

...und Alexander Hack.

Weitere Geburtstagskinder am Dienstag: Nassim Banouas...

29 Jahre alt wird ein talentierter Verteidiger, der jedoch den Sprung in den Profifußball nie so ganz geschafft hat. In der ersten U19-Bundesliga-Generation des FSV Mainz 05 war der Wormser Nassim Banouas ein überdurchschnittlicher Spieler, vielleicht etwas zu selbstbewusst für eine Profilaufbahn. Nachdem der aus Algerien stammende Abwehrspieler über die Zwischenstation Spfr. Siegen zum 1. FC Kaiserslautern wechselte, spielte er immerhin zweimal in der 2. Bundesliga; sein Karrierehöhepunkt. Seit 2006 wird Banouas jedes Jahr zum nächsten Verein weiter transferiert, mit den Offenbacher Kickers, Waldhof Mannheim (zweimal), dem FC Homburg, der SpVgg Elversberg und der Wormatia hat er fast alle fast namhaften Vereine der Region kennengelernt. Aktuell spielt Nassim Banouas beim SV Wiesbaden.

Alexander Hack wird am Dienstag 22 Jahre alt. Der große Innenverteidiger aus dem Allgäu kam vor gut einem Jahr mit der Erfahrung einer Drittligasaison für die SpVgg Unterhaching zur Mainzer U23, wurde hier im ersten Jahr oft erst spät eingewechselt. In der jungen Saison 2015/16 hat Hack noch keine Drittligaminute verpasst. Bei den Profis wird er regelmäßig in Testspielen eingesetzt.

Ergebnisse am 8. September:

929: Wormatia Worms - FSV Mainz 05 2:0  
1935: SV Mörfelden - FSV Mainz 05 1:2  
1957: 1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05 5:2  
1962: FSV Mainz 05 - TuRa Ludwigshafen 0:1  
1963: Phönix Ludwigshafen - FSV Mainz 05 1:0  
1968: FSV Mainz 05 - Borussia Neunkirchen 1:0  
1976: FSV Mainz 05 - 1. FC Haßloch 2:0  
1984: TuS Mayen - FSV Mainz 05 2:2  
1985: FSV Mainz 05 - Eintracht Trier 0:1  
1990: FSV Mainz 05 - Blau-Weiß 90 Berlin 2:2  
1991: FSV Mainz 05 - 1. FC Saarbrücken 1:2  
2000: FSV Mainz 05 - Arminia Bielefeld 2:4  

9. September  

Michael Wocker wird am Mittwoch 56 Jahre alt.Am Mittwoch wird Michael Wocker 56 Jahre alt. Der Verteidiger war in der ersten Hälfte der 1980er ein wichtiger Leistungsträger bei den 05ern, die den damals fast 20-Jährigen 1979 vom SV Gonsenheim geholt hatten. Im ersten Jahr spielte Wocker zunächst nur gelegentlich; der Innenbandriss des Rechtsverteidigers Harald Kiss im Februar verschaffte dem Talent schließlich einen Platz in der Stammelf, den er über die Saison hinaus behielt, weil Kiss 1980 zu Kastel 06 wechselte. Bis 1985 verpasste Wocker nicht viele Spiele - und abgesehen von seinem Startelfdebüt im rechten Mittelfeld war er immer nur Gegenspieler des gegnerischen Linksaußen. Selbst aus dieser Position heraus war Wockers spektakulärstes Spiel wohl sein letztes für die 05er: Beim 7:1 gegen den FC St. Wendel schoss er das 2:0, 4:0 und 6:1 - zuvor waren ihm in 175 Oberligaspielen nur elf Tore gelungen, außerdem zwei in fünf DFB-Pokal-Spielen; beide 1980 beim 3:2 gegen den MTV Ingolstadt. Geht es um Titel, waren die Jahre mit Wocker eine der erfolgreichsten Perioden der 05-Historie: 1980 und 1982 wurde der Verteidiger Südwestpokalsieger, 1981 Südwestmeister (was aber nicht zum Aufstieg führte, weil just in jener Saison die 2. Bundesliga von zwei Staffeln auf eine reduziert wurde und es überhaupt keinen Aufstieg aus den Oberligen gab) und als Höhepunkt seiner Karriere 1982 Deutscher Amateurmeister. 1985 beendete Wocker zunächst seine Karriere; weil sein Nachfolger, der Neuzugang Michael Schmitt, immer mal wieder verletzt war, hatten die 05er 1985/86 häufig Probleme, seine Position zu besetzen. Später tauchte Wocker noch einmal bei der SpVgg Eltville auf.

Ergebnisse am 9. September:

1928: 1. FC Langen - FSV Mainz 05 0:2  
1934: SV Gonsenheim - FSV Mainz 05 1:4  
1951: TuRa Ludwigshafen - FSV Mainz 05 5:3  
1956: SpVgg Andernach - FSV Mainz 05 2:0  
1973: FSV Mainz 05 - Gummi Mayer Landau 2:3  
1979: FSV Mainz 05 - 1. FC Kaiserslautern (A) 1:1  
1981: FSV Mainz 05 - SpVgg Elversberg 4:1  
1995: FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 0:2  

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