Das 05-Kalenderblatt: 7. bis 10. April

Christian Karn. Mainz.
Die nullfünfMixedZone hat wieder in der Vereinschronik gekramt, in den Annalen geblättert und nachgeschaut, welche Jubiläen in diesen Tagen anstehen, was es an Besonderheiten und Ergebnissen gegeben hat, was um diese Jahreszeit so alles bei den 05ern passiert ist. Diesmal geht es um einige Vorkriegslegenden, zwei erfolgreiche und zwei erfolglose Trainer, einen Kurzzeitprofi und um den englischen Meister.

7. April  

Dragan Bogavac wird heute 37 Jahre alt. Der Montenegriner, der immerhin mal Stammspieler bei Roter Stern Belgrad gewesen war und vor der Teilung des Staates einmal in der A-Nationalmannschaft von Serbien und Montenegro gespielt hatte, kam 2008 eher unerwartet zu den 05ern; der kleine, gar nicht mal ungeschickte Stürmer war zuvor bei Wacker Burghausen eine Art Torjäger gewesen, bei TuS Koblenz und dem SC Paderborn 07 weniger.

Heutige Geburtstagskinder: Dragan Bogavac, Marc Hiemer und Christian Fuchs.Bogavac begann gut, schoss in den ersten zwei Spielen seine ersten zwei Tore: den Siegtreffer im Pokalspiel beim SV Babelsberg 03 und das 3:0 im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern zum Zweitliga-Auftakt. Das war's aber auch schon; bis zum Saisonende war Bogavac zwar meinstens im Kader, aber seine Einsatzzeiten wurden immer geringer. Nach dem Aufstieg spielte der Stürmer noch genau eine Halbzeit in der Bundesliga, bald war er mehr oder weniger ausgemustert. Über den kasachischen Klub FK Astana kam Dragan Bogavac mittlerweile zurück nach Belgrad, diesmal zum OFK, wo er offenbar 2014 seine Karriere beendete.

34 Jahre alt wird Damián Salguero, der wohl vergessenste Mainzer Profi von allen. Die 05er gaben den damals 20-jährigen Argentinier im Winter 2003/04 auf Verdacht einen sehr bescheiden dotierten Vertrag; die Transferperiode war zu kurz, um den Mittelfeldspieler hinreichend zu testen. Hätte Salguero im so erweiterten Probetraining überzeugt, hätte er nach wenigen Wochen einen ernsthaften Kontrakt bekommen; er überzeugte aber nicht, so dass der Kurzvertrag nach nur einem Testspieleinsatz wieder aufgelöst wurde.

Auch schon 33 Jahre alt wird Marc Hiemer, der erste Torjäger der 05er in der U19-Bundesliga. Der blonde Strafraumstürmer aus dem Allgäu schoss in 22 Saisonspielen 15 Tore, schaffte es aber anschließend nicht in den Profifußball. Bei den 05-Amateuren war er nur ein gelegentlicher Einwechselspieler, weiter ging es für Hiemer in der Oberliga für Eintracht Bad Kreuznach und den KSV Klein-Karben.

Und 31 Jahre alt wird der Ex-Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft, der im Sommer dort seinen ersten Titel gewonnen hat, wo wirklich niemand damit gerechnet hatte: Leicester City zog die Sache durch und wurde englischer Meister. Einen großen Anteil daran hatte mit 32 Ligaspielen der Linksverteidiger, neben Shinji Okazaki einer von zwei Ex-05ern im Überraschungsteam, das Geburtstagskind Christian Fuchs.

Der war einst nach einigen Jahren als Stammspieler des SV Mattersburg - von dort kam auch Karim Onisiwo - vom VfL Bochum nach Deutschland geholt und nach dem Abstieg des VfL 2010 als Leihspieler zu den 05ern gewechselt. Fuchs war vielleicht der beste, auf jeden Fall aber der spektakulärste Linksverteidiger, den die 05er je in der Bundesliga hatten: Dynamisch, schnell, offensivstark, gefährlich mit seinen langen Einwürfen und seinen Flanken. Fuchs bereitete acht Tore vor - in Mainz Bundesliga-Saisonrekord für Verteidiger, bis Zdenek Pospech in seinem letzten Jahr sogar auf neun Vorlagen kam, auch von Spielern auf vorderen Positionen selten übertroffen. In der besten Saison der 05er, die 2011 auf dem fünften Platz endete, war Fuchs einer der Schlüsselspieler.

Unter etwas merkwürdigen Umständen wechselte der Österreicher nach nur einem Jahr zu Schalke 04; formal war der Transfer sauber, aber in der Öffentlichkeit hatte Fuchs in den Tagen zuvor etwas zu sehr herumgeeiert, das nahmen die 05-Fans dem zuvor außerordentlich populären Profi übel. Tatsächlich war Fuchs auf Schalke zunächst lange Leistungsträger, und in dieser beginnenden Schlussphase seiner Karriere erreichte er auch die großen Ziele: neben der Meisterschaft auch die EM-Qualifikation.

Besondere Spiele? Heute vor 88 Jahren gab es vor 4.000 Zuschauern am Fort Bingen eine bemerkenswerte Partie gegen den SV Waldhof. Toni Brandel, Jockel Schneider und der Mittelstürmer Hirsch brachten die 05er schon in den ersten 18 Minuten mit drei wunderbar herausgespielten Toren 3:0 in Führung. Waldhofs Zinn verkürzte vom Anstoß weg auf 3:1, dann traf wieder Hirsch, nach einem Abwehrfehler wieder Zinn. Dann schoss Pennig nach einem weiteren Patzer der 05-Verteidigung den 4:3-Anschluss, dann erhöhte Schneider direkt vor der Halbzeit mit einem Volleyschuss auf 5:3. Die bereits bekannten Torschützen Zinn und Pennig glichen nach der Pause schnell aus. In zehnminütiger Unterzahl hatten dann die 05er die besseren Chancen zum sechsten Tor, statt dessen aber traf der spätere 05er Heinrich Decker zur ersten Waldhof-Führung in jenem turbulenten Spiel. Der angeschlagene Schneider, der nach längerer Behandlung wieder ins Spiel zurückkam, traf zwei Minuten später zum Endstand. Hinter zwei schweren Niederlagen der Mainzer Rumpftruppe gegen den 1. FC Kaiserslautern in den ersten Nachkriegsjahren ist dieses 6:6 bis heute das dritttorreichste Spiel der 05er und das höchste Unentschieden.

Weitere Ergebnisse am 7. April:

1950: FSV Mainz 05 - 1. FC Kaiserslautern 0:2  
1957: FSV Mainz 05 - 1. FC Saarbrücken 3:3  
1963: FSV Mainz 05 - FK 03 Pirmasens 1:1  
1968: SC Friedrichsthal - FSV Mainz 05 0:4  
1974: FV Speyer - FSV Mainz 05 1:1  
2000: FSV Mainz 05 - FC St. Pauli 1:1  
2007: VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05 3:2  
2012: VfB Stuttgart - FSV Mainz 05 4:1  
2013: 1. FC Nürnberg - FSV Mainz 05 2:1  

8. April  

Der "Gaukler" Karl Scherm kam am Samstag vor 113 Jahren zur Welt.Am Samstag vor 113 Jahren kam in Nürnberg Karl Scherm zur Welt. Der gelernte Schuhmacher bestritt 1926 zwei A-Länderspiele für den DFB. 1930 scheiterte sein Transfer zum damaligen Spitzenklub SpVgg Fürth; dem Stürmer wurde vorgeworfen, für diesen Wechsel ein hohes Handgeld kassiert zu haben, worauf er vom Vertrag zurücktreten musste, um kein sportgerichtliches Verfahren zu riskieren. Scherm war also eine Nummer im deutschen Fußball, als er 1931 schließlich Mainz wechselte, worauf die 05er augenblicklich zweimal Hessenmeister wurden. Der "Gaukler", ein kleiner, ungeheuer geschickter und trickreicher Dribbler, schoss im ersten Jahr 24 Tore in 19 Spielen; wegen einer Verletzung verpasste er den Rest der Saison. Im zweiten Jahr traf Scherm 30 Mal in 31 Spielen, in der einzigen Gauligasaison der 05er schoss er in 21 Einsätzen 23 der 44 Mainzer Tore. In der Summe ergibt das 77 Treffer in 71 Einsätzen - Scherm ist der einzige 05er, der im Schnitt mehr als ein Tor pro Spiel erzielte. In der ewigen Torjägerliste der 05er steht er auf Platz sechs und ist der einzige Spieler, der sich mit weniger als 100 Spielen in die Top 24 schoss.

76 Jahre alt wird Horst-Dieter Strich. Der Berliner kam 1962 von Wormatia Worms, wo er zunächst Stammspieler war, dann aber von Petar Radenkovic verdrängt wurde, ins 05-Tor. In Mainz war er von Anfang an gesetzt, war auch ein wichtiger Rückhalt, kassierte im Schnitt 1,7 Tore pro Spiel, das war die zweitbeste Bilanz der 05er in ihrer gesamten Oberligazeit. 1963 war Strich aber schon wieder weg; die Bundesliga begann und der 1. FC Kaiserslautern brauchte einen guten Torwart. Über den PSV Eindhoven, den 1. FC Nürnberg und Bayern Hof wechselte Strich 1971 zurück nach Worms, wo er seine Karriere beendete.

Horst-Dieter Strich wird am Samstag 76 Jahre alt.Als Trainer kam Strich 1984 wieder nach Mainz. Die 05er waren gerade an einem Tiefpunkt angelangt; zuhause waren sie 1983/84 mit nur zwei Niederlagen und drei Unentschieden immer noch eine Macht gewesen, aber auswärts hatten sie immer wieder verloren, teils mit fünf, sechs, sieben Gegentoren. Die Mischung aus Mann- und Raumdeckung, mit der Trainer Lothar Emmerich spielen wollte, hatte nicht funktioniert, die 05er waren nur Achter der dritten Liga geworden, die schlechteste Platzierung ihrer Historie. Obwohl Strich aber keinen allzu guten Kader mehr hatte, einige Leistungsträger sich verabschiedet hatten, bekam er den Laden wieder in den Griff. AUf der Basis eines innovativen Abwehrsystems, bei dem der einstige Vorstopper im Mittelfeld spielte und der 18-jährige Libero Dirk Scherrer häfuig auf einer Linie mit den Manndeckern eine hochstehende Abseitsfalle aufbaute, ließ Strich einen intelligenten, aggressiven Offensivfußball spielen. Die 05er kassierten die wenigsten Gegentore der Liga und abgesehen von den beiden Aufstiegssaisons 1987/88 und 1989/90 die wenigsten ihrer Geschichte. Nur zur Oberliga-Meisterschaft reichte es noch nicht. Über einen zweiten und zwei fünfte Plätze brachten sich die 05er so in Zugzwang; die Mannschaft war zu teuer geworden für den Amateurfußball. 1988 mussten sie raus aus der Liga, irgendwie. Der Schlüssel lautete schließlich Norbert Hönnscheidt. Die 05er kauften den Stürmer für viel zu viel Geld vom 1. FC Saarbrücken frei; das Geld hatten sie gar nicht. Vier Monate lang bekamen Mannschaft und Trainer kein Gehalt. "Einzelne Spieler sind zu mir gekommen und haben gesagt, dass ich im nächsten Spiel ohne sie planen soll", erinnerte sich Strich später. "Ich habe jedes Mal gesagt, dass sie keine Dummheiten machen sollen. Wir würden Meister werden und dann würden wir das Geld bekommen. So kam es dann auch."

Unterdessen hatten sich der Trainer und der 05-Vorsitzende Bodo Hertlein heftig zerstritten; Strich verließ die 05er nach der Saison, mal wieder zur Wormatia. Als wenige Monate nach dem Aufstieg im Rahmen der Mitgliederversammlung Hertlein jedem für seine gute Arbeit dankte, aber den Aufstiegstrainer in seiner Rede überging, kippte die Stimmung im Saal, Hertlein wurde kurzerhand aus dem Amt geputscht. So begann die über 25 Jahre anhaltende Ära Harald Strutz.

Und diese Ära war bereits fast zehn Jahre alt, als am Samstag vor 19 Jahren Bote und Makana Baku geboren wurden. Makana spielte in der vorvergangenen Saison nur eine Nebenrolle in der Mainzer U17, wechselte dann zum SV Gonsenheim und ist nach ein paar Oberligaspielen wieder ein 05er, mit fünf Torvorbereitungen der beste Vorlagengeber der U19. Sein Zwillingsbruder war als kleiner, torgefährlicher Außenstürmer ein Leistungsträger im B-Juniorenteam, ist auch in der U19 ein klarer Stammspieler, war zwischenzeitlich auf einem guten Weg, sich zu einem talentierten Linksverteidiger zu entwickeln, was nicht einmal auf Kosten seiner Torquote ging. Inzwischen wurde Bote Baku auch als Sechser geschult, hat gerade keine Stammposition, aber weiterhin den Stammplatz. Auch in der U18- und U19-Nationalmannschaft spielt Bote Baku eine Rolle.

Ergebnisse am 8. April:

1928: FSV Mainz 05 - Rot-Weiß Frankfurt 4:1  
1951: 1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05 7:1  
1956: FSV Mainz 05 - TuS Neuendorf 1:1  
1962: 1. FC Saarbrücken - FSV Mainz 05 6:2  
1971: SV Alsenborn - FSV Mainz 05 5:1  
1973: Südwest Ludwigshafen - FSV Mainz 05 1:2  
1979: SV Auersmacher - FSV Mainz 05 0:1  
1982: FSV Mainz 05 - Eintracht Bad Kreuznach 4:0  
1984: FSV Mainz 05 - Borussia Neunkirchen 4:0  
1987: FSV Mainz 05 - VfL Hamm/Sieg 2:2  
1990: 1. FC Saarbrücken - FSV Mainz 05 0:2  
1994: Bayer Uerdingen - FSV Mainz 05 3:0  
2001: FSV Mainz 05 - Rot-Weiß Oberhausen 1:0  
2002: Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05 0:0  
2006: FSV Mainz 05 - Hannover 96 0:0  

9. April  

Willi Freitag hätte am Sonntag Geburtstag...Vier Männer mit mehr oder weniger großem Einfluss auf den FSV Mainz 05 haben am 9. April Geburtstag. Der Ältesten sind freilich längst verstorben: Willi Freitag, 1895 in Berlin geboren, würde 122 Jahre alt werden. Der Mittelfeldspieler, einer der Kicker, die 1919 vom Mainzer Fußballpionier Hugo Ries aus Berlin an den Rhein gelockt wurde, war lange ein Leistungsträger und Kopf der Mannschaft. Seinen letzten Einsatz hatte Willi Freitag im Alter von 37 Jahren, acht Monaten und 30 Tagen beim 1:2 bei Eintracht Frankfurt.

Vor 102 Jahren wurde Georg Bayerer geboren. Der Münchner war 1952 Nachfolger von Hans Geiger als 05-Trainer, wurde mit seinem defensiv orientierten Spiel immerhin Achter in der Oberliga, wechselte nach nur einem Jahr in Mainz zurück in die Heimat und übernahm den FC Bayern.

...am gleichen Tag wie der glücklose Ex-05-Trainer Kasper Hjulmand.Vor genau 80 Jahren, am 9. April 1937, kam Armin Kerkmann zur Welt. Der Torwart wechselte 1961 von Opel Rüsselsheim zu den 05ern, für die er jedoch nur ein Oberligaspiel absolvierte: das 1:2 gegen den Ludwigshafener SC am 13. August 1961 - dem Tag des Baubeginns der Berliner Mauer. Kerkmann verließ die 05er bald wieder, war danach jahrelang Spieler und Trainer beim SV Raunheim.

45 Jahre alt wird am Samstag Kasper Hjulmand, Nachfolger von Thomas Tuchel als 05-Trainer von Sommer 2014 bis Fastnacht 2015. Am Tag von Hjulmands Geburt, dem 9. April 1972, schlugen die 05er in der Regionalliga Südwest die SpVgg Andernach durch zwei Tore von Gerd Klier und eins von Gerd Schmidt 3:2.

Vor genau 22 Jahren schließlich trat unmittelbar nach einem 2:5 gegen den Chemnitzer FC Hermann Hummels als 05-Trainer zurück. Hummels, erst im Oktober durch die Entlassung Josip Kuzes vom Co- zum Cheftrainer befördert, hatte - in die Drei-Punkte-Regel umgerechnet, die erst zur folgenden Saison eingeführt wurde - aus 15 Spielen 16 Punkte geholt, aber zuletzt viermal in Folge verloren. In seinem letzten Spiel hatten die 05er mehr Pech als gewohnt: Erst verloren sie Libero "Schorsch" Müller durch einen unberechtigten Platzverweis: Müller hatte versucht, Sixten Veits Schuss mit der Hand abzuwehren, aber der Ball ging trotzdem ins Tor. Als in der 34. Minute auch noch Guido Schäfer mit Kreuz- Innen- und Außenbandriss im rechten Knie ausschied, fehlten beide Liberos.

Weitere Ergebnisse am 9. April:

1933: FSV Mainz 05 - Wormatia Worms 2:3
1961: Saar 05 Saarbrücken - FSV Mainz 05 2:0
1967: FSV Mainz 05 - FK Pirmasens 1:1
1977: 1. FC Kaiserslautern (A) - FSV Mainz 05 0:1
1978: 1. FC Haßloch - FSV Mainz 05 1:3
1986: 1. FC Kaiserslautern (A) - FSV Mainz 05 0:2
1989: Offenbacher Kickers - FSV Mainz 05 3:0
2005: FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg 0:2
2011: Hannover 96 - FSV Mainz 05 2:0
2016: VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05 1:1
 

10. April

Am Montag wird Fatmir Pupalovic 32 Jahre alt. Der in Mazedonien geborene Offensivspieler war als Zehnjähriger vom FSV Saulheim zu den 05ern gekommen, absolvierte als A-Junior erste Testspiele mit den 05-Profis, setzte sich aber letztlich weder in Mainz noch beim Regionalligisten Wacker Burghausen durch und landete schließlich bei Fortuna Mombach. Vielleicht Pupalovics größer Erfolg im 05-Trikot: Ein Tor beim 5:0-Testspielsieg gegen den FC Liverpool.

Weitere Ergebnisse am 10. April:

1927: VfB Stuttgart - FSV Mainz 05 5:0  
1932: FSV Mainz 05 - Wormatia Worms 2:1  
1949: FK Pirmasens - FSV Mainz 05 5:0  
1950: FK Pirmasens - FSV Mainz 05 3:0  
1955: 1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05 2:1  
1960: FSV Mainz 05 - FV Speyer 2:1  
1976: FSV Mainz 05 - FSV Frankfurt 6:1  
1988: FSV Mainz 05 - Rot-Weiß Hasborn 3:0  
1993: FC Remscheid - FSV Mainz 05 0:1  
2010: FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund 1:0  
2012: FSV Mainz 05 - 1. FC Köln 4:0 

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