17 Mann für den Test gegen den SV Sandhausen

Jörg Schneider. Mainz.
Obwohl insgesamt zwölf Profis mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind, kann Kasper Hjulmand im Testspiel am heutigen Donnerstag gegen den Zweitligisten SV Sandhausen doch eine veritable Mannschaft aufbieten – zusammengestellt aus Profis, Amateuren und A-Jugendlichen. Der Eintritt für dieses Freundschaftsspiel des FSV Mainz 05, das um 16 Uhr am Bruchweg angepfiffen wird, ist frei.

Vielspieler Niko Bungert (am Ball) wird geschont. Pablo De Blasis, Jairo, Devante Parker und Elkin Soto (von links) dürfen im Testspiel ran. Foto: Jörg Schneider Der FSV Mainz 05 hat einen Testspielgegner für die Bundesliga-Pause gesucht und mit dem SV Sandhausen gefunden. Der Zweitligist sei sofort bereit gewesen, zum Freundschaftsspiel nach Mainz zu reisen, da die Kurpfälzer aufgrund der Witterungsverhältnisse ihren eigenen Rasen im Stadion nicht  zusätzlich strapazieren wollten. Wer sich die Partie (Anpfiff: 16 Uhr) im Bruchwegstadion ansehen möchte, muss kein Ticket kaufen: Die Haupttribüne am Bruchweg ist geöffnet, der Eintritt ist frei und es herrscht freie Platzwahl. Der Zugang zum Stadion erfolgt ab 15 Uhr über den Eingang an der Eissporthalle.

Kasper Hjulmand schickt einen 17-köpfigen Kader in die Partie gegen den aktuellen Tabellenzwölften der Zweiten Liga. Fürs Tor stehen die beiden Amateur-Keeper Yannik Huth und Bernhard Hendl bereit, da sowohl Loris Karius als auch Stefanos Kapino auf Länderspiel-Tour sind. Insgesamt muss der 05-Trainer auf zwölf Nationalspieler aus dem Bundesligakader verzichten. Spielen sollen: Philipp Wollscheid, Nikolce Noveski, Benedikt Saller, Sami Allagui, Pablo de Blasis, Jairo, Elkin Soto, Julian Koch, Petar Sliskovic, Devante Parker, Patrick Pflücke und Damian Roßbach. Die Vielspieler Niko Bungert und Stefan Bell werden geschont. Daniel Brosinski, der sich in Leverkusen eine Muskelverletzung am hinteren Oberschenkel zugezogen hatte und bisher nicht trainieren konnte, fehlt ebenso wie Christoph Moritz (Rückenverletzung).

Komplettiert wird das Team von drei A-Jugendlichen: Malte Moos und Aaron Seydel, die in der vergangenen Länderspielpause bereits beim Test in Darmstadt eine gute Rolle abgegeben haben sowie Suat Serdar.

Auch Alois Schwartz, der Sandhausener Coach, setzt in dieser Begegnung überwiegend auf seine Reservisten, die sich Spielpraxis holen und lernen sollen. Möglicherweise kriegt auch ein ehemaliger 05er einen Kurzeinsatz an seiner früheren Wirkungsstätte: Ranisav Jovanovic kämpft nach einem Kreuzbandriss um sein Comeback und soll eventuell ein paar Minuten spielen. Nicky Adler, in der vergangenen Saison mit neuen Treffer bester Torschütze des SV Sandhausen, könnte ebenfalls ein paar Minuten dabei sein. Der Stürmer, der an der Leiste operieret worden war,  fehlt dem Klub ebenso wie Jovanovic schon die ganze Vorrunde.

Mit einem 2:1-Sieg gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg hat sich der SVS zuletzt der gröbsten Sorgen entledigt. Das Team hat allerdings nach der Länderspielpause mit den Spielen in Heidenheim, gegen Leipzig und in Düssel­dorf ein schweres Programm vor der Brust. Neben Jovanovic ist ein weiterer Ex-05er in Sandhausen beschäftigt: Daniel Ischdonat, der frühere Zweitligakeeper am Bruchweg, trainiert die Torhüter des Zweitligisten.

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